42,195 km....Köln Marathon 2006
Am Sonntag, den 08.10.2006, war es wieder soweit Marathon-Lauf in der City
von Köln. Inge Bitzinger, Brigitte Berz und ich begleiteten meine Mama
auf ihrer Strecke beim Köln-Marathon.
Das Wetter war super, schönster Sonnenschein und kein Regen in Sicht.
Morgens um 9.30 Uhr ging es mit dem Zug von Dieringhausen nach Köln. Wir
hatten glück noch einen Sitzplatz zu ergattern, denn die Wagons waren bereits
in Dieringhausen schon gut gefüllt. In Deutz endete unsere Fahrt und wir
machten uns mit Mama Karin auf den Weg die Sporttasche mit Wechselkleidung und
Duschsachen abzugeben. Zuvor zog sie sich mitten in der Bahnhofshalle die Laufsachen
an und dann musste auf dem Weg zur Messehalle erst einmal jeder Werbestand abgeklappert
werden. Aber so ist das ja immer und irgendwann gewöhnt man sich dran.
10 Stände weiter, bepackt mit Zahnpasta, Traubenzucker, Rücksäcken,
etc. ereichten wir die Messehalle.
Als die Klamotten verstaut waren, alle Abschiedsfotos gemacht, verließen
wir meine Mama und machten uns auf den Weg zu Kilometer 2. Hier feuerten wir
Sie mit Schlachtrufen und Laola-Wellen an, was das Zeug hielt, um sie richtig
auf den Weg zu bringen. Dann schnell weiter zum nächsten Anfeuerungspunkt.
Mit Sicherheit sind wir ebenfalls 42,195 km gelaufen, vielleicht nicht ganz
so schnell, aber dadurch konnten wir meine Mama mindestens fünf Mal anfeuern.
Nach Kilometer 40. kühlten wir die Anstrengung erst mal mit einem Kölsch
ab, während Mama Karin in Ruhe duschte. Anschließend trafen wir uns
dann zum Abschluss im Deutzer Bahnhof. Mittlerweile war es schon 18.00 Uhr und
nicht nur Karin war von der Anstrengung gezeichnet. Annette und Regina von den
Inlinern gesellten sich zu uns und nach einer warmen Suppe beschlossen wir den
nächsten Zug Richtung Heimat zu nehmen. Wieder konnten wir Sitzplätze
ergattern und freuten uns auf zu Hause.
“Aufgrund eines Schienenbruchs zwischen Overath und Engelskirchen dürfen
wir sie bitten, den Zug zu verlassen und mit dem Bus weiter zu fahren....“
tönte es kurz vor Overath aus dem Lautsprecher. Ganz ruhig bleiben, mussten
wir uns immer wieder sagen, als wir wiederwillig aus dem Zug ausstiegen und
über die Bahngleise Richtung Busbahnhof stapften. Nach 5-10 Minuten kam
sogar ein Bus...wie nett! Der Fahrer war gut drauf, schimpfte ein bisschen über
die Deutsche Bahn und allen ging es ein wenig besser. Unterwegs kamen wir sogar
an einer Kirmes vorbei und konnten ein Feuerwerk bewundern, was selbstverständlich
eigens für uns, sozusagen als Entschädigung, veranstaltet wurde.
Engelskirchen wurden wir wieder aus dem Bus rausgeschmissen und dann...kein
Zug in Sicht. 25 Minuten Wartezeit....leicht müde....durchgefroren....DANKE
DEUTSCHE BAHN!!!! Endlich kam der Zug, mittlerweile war es zehn vor neun, und
wir konnten einsteigen, alles frei, jeder konnte sitzen, herrlich....aber warum
fahren wir nicht los?!? Der Gegenverkehr aus Gummersbach ist noch nicht da...wieder
warten....kurz vor neun setzte sich der super Zug dann endlich in Bewegung...DANKE
DEUTSCHE BAHN!!!
Um halb zehn lies mich Brigitte vor der Haustür raus. Den 12-Stunden-Tag
hätten wir damit voll gemacht. Aber es war trotzdem schön und wir
hatten viel Spaß! Und zum Abschluss natürlich hier die Ergebnisse
aller Kleinwiedenester Teilnehmer:
Marathon Handbiker:
17. Platz Markus Pilz 01:16:54
22. Platz Torsten Kreutz 01:20:31
34. Platz Jörg Müller 01:25:04
42. Platz Waldemar P. 01:31:18
Marathon Inliner (Frauen):
106. Platz Regina Förster 01:46:02
275. Platz Annette Ender 02:02:49
307. Platz Nicole Wolf 02:04:10
409. Platz Jasmina Perisic 02:12:49
409. Platz Sandra Laudien 02:12:49
Marathon Inliner (Männer):
623. Platz Michael Schalwat 01:48:28
754. Platz Gert Kritzler 01:54:24
974. Platz Klaus Schweim 02:03:15
1085. Platz Fred-Erich Schüssler 02:09:22
1315. Platz Thomas Stubbig 02:38:03
Marathon Läuferinnen:
1346. Platz Karin Scheer 05:03:43
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